Der Vollständigkeit halber....

Dienstag, 27.10.2015

...hier nun noch der letzte Blogeintrag meiner Reise. 

Auf den Philippinen angekommen haben uns Freunde aus China früh um 7 vom Flughafen in Manila abgeholt. Von dort aus sind wir dann zu einem Ferienhaus der Familie in San Antonio (ca 200 km nordwestlich von Manila) gefahren. Das Wetter war super und die Stimmung zum ersten Mal wirklich auf Urlaub...

Von dort aus konnte man verschiede Ausflüge in der Umgebung unternehmen... z.B. schnorcheln an den wundervollen Korallenriffen

...oder aber auch Wakeboarden und vieles mehr. Danach sind wir weiter Richtung Süden zum Tall Volcano Island gefahren und haben dort in den Bergen noch ein paar Tage relaxt.

 Von Manila aus bin ich dann nach Kota Kinabalu (Ost-Malaysia) geflogen. DIe Stadt selbst hat eigentlich gar nichts zu bieten, allerding liegt sie auf der wunderschönen Insel Borneo, die mit undglaublich abwechslungsreicher Natur und Artenvielfalt glänzt. Mit 6 Tagen Aufenthalt habe ich mich aber zeitlich etwas verkalukliert - denn: zu wenig Zeit für die Insel und zu viel Zeit für die Stadt und nähere Umgebung....

 

Ich habe mich dann für die kostengünstigste Variante entschieden und mir ein Motorad ausgeliehen. Bei 5€ am Tag kann man nicht viel verkehrt machen. Ich habe dann versucht mir alle Attraktionen in der Umgebung anzuschauen. Da wäre z.B. der Mt. Kinabalu der mit  4100m der höchste Berg Südost-Asiens ist. Der Natinalpark und ein paar Heißé Quellen waren allerdings auch 300km Weg (Hin und Zurück) und für einen Tagesausflug schon sehr eng geplant.

Nächstes Ziel war Singapur. Wie ich finde eine der großartigsten Städte in Asien. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich nach 7 Monaten Asien in Singapur durch all die Regeln, Gesetze und die Ordnung mal wieder ein wenig Heimat gespürt habe. Zudem sind die meisten Leute der Englischen Sprache mächtig und wie ich finde auch überaus freundlich...

 

Eines der Highlights ist die Skyline von Singapur mit dem Merlion, dem ArtScience Museum und der Helix-Brücke.... auch gleich in der Nähe sind die Gardens by the Bay mit den Riesenblumen, die jeden Abend um 7 mit einer spektakulären Licht-und Musikshow in Szene gesetzt werden.

Sentosa Island ist eine Vergnügungsinsel im Süden der Stadt, die mit der Metro und Monorail sehr schnell und günstig erreichbar ist. Obwohl es zahlreiche schöne Strände und Wanderwege gibt, war die Insel zu meiner Freude auch nicht von Menschen überfüllt und man konnte wirklich auch seine Ruhe haben. Auch von Tieren wird die Insel zahleich besiedelt...im Gebüsch konnte ich einen 2,5m langen Bindenwaran beim Sonnenbaden beobachten.

 Von Singapur ging es weiter nach Thailand - Phuket...Vom Flughafen ist es weit bis zum legendären Patong Beach. Ist schon eine andere Welt. Aber außer ein paar schönen Stränden und dem verrücktem Nachtleben hat Phuket meiner Meinung nach nicht wirklich viel zu bieten....Fotos spare ich mir auch an dieser Stelle.

Von Phuket bin ich nach Chiang Mai (Nordthailand) geflogen. Die Stadt liegt zwar leider nicht am Meer, wenn man das Bedürfnis hat Baden zu gehen findet man aber trotzdem geeignete Plätze im näheren Umland. Weiterhin gibt es zahlreiche Tempel und Relikte. 

Ca 30 km nördlich vom Stadtzentrum entfernt liegt der Wat Phra That Doi Suthep auf etwa 1000 m Höhe mit großartigem Blick und Wasserfällen und Wanderwegen auf der Strecke. Eine nette Couchsurferin hat mir dafür eine Tagestour angeboten und mich mit dem Motorad dort hin gefahren....couchsurfing ist nebenbei eine wirklich gute Methode nicht nur kostenfrei zu wohnen, sondern auch sehr viel über die Kulturen und die Menschen kennen zu lernen. 

Von Chiang Mai ging es dann wieder Richtung Süden nach Surat Thani. Es war nur ein 2-tägiger Zwischenstop, aber dafür sehr erholsam und interessant. Ich habe bei einer netten Familie außerhalb der Stadt gewohnt, die mich auch überall mit hingenommen und viel gezeit hat. Leider ist die Speicherkarte aber kaputt gegangen (da sollte man nicht die Billigscheiße aus China nehmen) und ein paar echt schöne Fotos sind nun futsch....

 

Letzte Station war Bangkok...wieder couchsurfen mit Pool auf dem Dach und großem Fitnessbereich. Das Nachtleben ist so verrückt wie man es sich erzählt und die Stadt hat auch an Kultur und Unterhaltung sehr viel zu bieten....

 

Da meine couchsurfing-Gastgeberin nach Pattaya musste und mir anbot mich mitzunehmen entschied ich mich noch spontan für einen 2-tages Trip ebenda hin. Mit dem Bus ist es in ca 2h zu erreichen und die 3€ fürs Ticket waren auch recht günstig.

....nach vielen schönen aber auch stressigen Erfahrungen und interessanten Menschen bin ich nun trotzdem erstmal froh endlich wieder DAHEEMME zu sein. Die nächse Reise lässt aber bestimmt nicht allzu lange auf sich warten denn mit Asien bin ich noch nicht ganz fertig ;)))

Indonesien

Montag, 10.08.2015

In den letzten 4 Wochen war ich auf verschiedenen indonesischen Inseln unterwegs und habe viel erlebt und gesehen... Nichts desto trotz bin ich froh jetzt Indonesien zu verlassen und weiter zu reisen.

 

 

Die erste Woche war ich in Kuta was direkt neben dem Flughafen liegt und ein Bisschen was von Malle fuer Australier hat.

 

 

Deswegen sind wir dann weiter Richtung Sueden gefahren - das Mekka fuer alle Surfer.

 

 

Neachste Station war Ubud was eher aufgrund kultereller Attraktionen besucht wird. Neben Tempeln, Maerkten usw gab es zwei weitere Highlights im Umland. Eins davon war ein Besuch auf dem Vulkan Batur im Norden der Stadt. Die Sonnenaufgaenge sind dort legendaer. Dafuer musste man allerdings schon nachts um 2 aufstehen. Nach 2-stuendiger Fahrt mit dem Moped und ebenfalls 2 h Aufstieg wurde man aber dementsprechend entschaedigt....

 

 

 

 

Die zweite Attraktion waren die Reisfelder in der Umgebung.

 

 

 

Sehr amuesant war der Affen-Wildpark im Sueden der Stadt. 

 

 

 

Mit der oeffentlichen Faehre ging es dann am Abend nach Lombok... Nach 5-stuendiger Fahrt sind wir vom Hafen direkt weiter nach Singigi

 

 

 

Dort haben wir eine Nette chinesische Strandbar-Besitzerin kennen gelernt die uns umsonst in der Bar schlafen gelassen hat.

 

 

 Zu dieser Zeit haben die Hindus und Muslime beide Ihre wichtigsten Feiertage celebriert weshalb auch dementsprechend viel los war...

 

 

Zu einer der einheimischen Zeremonien hat uns ein freundlicher Hindu mit zu sich und seiner Familie eingeladen. Dort gab es BBQ vom kokusnuss-Grill.

 

Neben den wunderschoenen Plaetzen gibt es aber auch einige kontroverse Orte und Traditionen. Die Hahnenkaempfe sind in Lombok sehr beliebt ...allerdings auch ziemliche Tierquaelerei. Dabei wird dem Hahn ein Messer mit Gift an die Fuesse gebunden und dann bis zum Tod gekaempft. Die Leute sind auch nicht die freundlichsten dort da das ganze nicht legal ist und wenn die Polizei kommt wird dann einfach mit den Haehnen nach ihnen geworfen...

 

Von Singigi ging es weiter auf die Gili-Inseln... Sehr beliebt bei australischen Touristen aufgrund der schoenen Straende und der guten Schnorchelspots

 

 

 

Zurueck auf Bali haben wir noch ein paar Strand-und Surftage gemacht und einen Tagesausflug nach Nusa Penida unternommen-eine Insel die beliebtes Ziel fuers klippen springen ist.

 

 

Letzte Station war Jakarta von wo aus ich jetzt nach Manila geflogen bin. Hier bin ich jetzt bei Freunden aus China in einem Strand-Haus. Die weitere Route wird vrs ueber ost-Malaysia Singapur und Thailand zurueck nach Deutschland gehen....aber bis jetzt steht das auch noch nicht genau fest. Auf jeden Fall habe ich noch ein paar Kredits auf meinem AirAsia Ticket uebrig :)

Letzte Tage und Aufbruch nach Südostasien

Mittwoch, 15.07.2015

Die Prüfungszeit ist überstanden und erfolgreich abgeschlossen....um das ganze gebührend zu würdigen gab es ein Prost, einen Doner und ein Eis ;) 

       

Da der Hangzhou Greentwon FC ja in der chinese Super-League spielt und weltbekannt für seinen großartigen Fußball ist konnte man sich ein Spiel der Mannschaft nicht entgehen lassen....zur Begrüßung wurde man als Ausländer vom gesamten Fanblock gefeiert. Das ganze für 4Euro in einem Stadion mit 51000 Plätzen von denen gefühlt 8000 belegt waren. Die Stimmung war aber überagend und das Spiel spannend.

 

 

 Auch im Umweltsch(m)utz spielt China ja bekanntlich in der Superleague ;) Hier noch ein Panorama eines naturbelassenen chinesische Gebirgssees... 

 

 ...fairer Weise muss man sagen aber das es nicht überall so aussieht. Nach langem Suchen und mit ein paar Insider-Tips haben wir dann diesen See gefunden. Das Wasser war sehr klar aber daraus trinken würde ich wahrscheinlich trotzdem nicht.

 

 

 

Was den Einfallsreichtum der chinesischen Produktpiraterie betrifft kann man immer wieder aufs Neue überrascht werden... 

 

 

Am letzten Wochenende habe ich es dann auch endlich mal nach Shanghai geschafft. Mit dem Zug ist man für ca 10 euro in 1h da....insofern ist es eigentlich schade, dass sich nicht öfter mal die Gelegenheit geboten hat dort hin zu fahren - ist nämlich eine Hammer Stadt....

 

 

 Ich habe mir jetzt ein AirAsia-Ticket gekauft, mit dem man Flüge in 10 Ländern Asiens innerhalb eines Zeitraums von 60 Tagen erwerben kann. Je nach Reiseroute kann man dafür zwischen 7-20 Flüge bekommen. Das ganze kam umgerechnet 250€ ....klang recht fair. In wie weit sich das Ganze rentiert wird sich im Nachhinein rausstellen. 

  Ich bin letzte Woche von Hangzhou nach Malaysia aufgebrochen - erste Station war Kuala Lumpur. Impulsante Stadt voller Kontroversen und Gegensätze. Verglichen mit China sieht man aber noch sehr viel Armut... die Menschen sind dafür überaus freundlich und zuvorkommend. Es gibt in Malaysia nur 50% Malaien selbst, der Rest sind Chinesen (~24%) und Inder bzw Indogene Völker (~18%). Darüber hinaus machen die Besatzungen und Inanspruchnahmen im Verlaufe der Geschichte das Land irgendwie zu einem kulturellen Kauderwelsch...trotzdem wirkt es auch sehr modern und westlich - siehe Petronas-Twin-Towers.

 

Als Ausländer mit europäischen Gesichtszügen gilt man prinzipiell als sehr reich und ist dementsprechend angesagt für jegliche Art von Geschäftsvorschlägen. Auf Dauer kann das dann aber auch nerven....

 

 

 Bei einem Besuch im Stadtpark kann man mit den verschiedensten Vogelarten einen Rundgang machen. 

 

 Von Kuala Lumput ging es dann in der Nacht zu Montag nach Bali...trotz etwas Bedenken das der Flug infolge der Vukanaktivitäten  gecancelt wird bin ich mit nur 2-stündiger Verspätung in Denpasar gelandet.

   

 

Das Wetter/Wasser hier ist verglichen Hangzhou oder Kuala Lumpur einsame Spitze ... zwar ist es auch teilweise sehr heiß aber man sieht zur Abwechlung auch mal die Sonne und hat keine Luftfeuchtigkeit von um die 100%....

Wie es jetzt weiter geht lasse ich mir noch offen. Zunähst ist erstmal eine Tour über die Insel für ca 3 Wochen geplant. Einen konkreten Plan für danach gibt es noch nicht. Mit dem AirAsia Ticket sind dann auf jeden Fall noch ein paar Möglichkeiten vorhanden ;;)

 

Liebe Grüße

Time to say good bye

Donnerstag, 18.06.2015

 ...der letzte Eintrag nun ist wieder eine Weile her aber das Internet funktioniert hier leider nur sehr begrenzt und die Zeit dafür findet man auch eher selten. Die Vorlesungszeit ist jetzt mittler Weile vorbei und es sind nicht mal mehr 3 Wochen bis ich meine Wohnung räumen muss....

   

  

Mitte Mai gab es ein Chinesisches Festival im Bereich elektronischer Musik was ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte. Meine Erwartungen wurden bestätigt ....in China ist die Festival Kultur noch nicht ganz angekommen. Im Prinzip waren fast alle Gäste Ausländer und das verhältnismäßig große Gelände relativ leer aber die Stimmung war gut....

    

 

Hier noch ein paar Sightseeings und Eindrücke aus Hangzhou... 

 

Teppanyaki ... ist zwar soweit ich weiß japanische Küche aber bisher mit das beste was ich in meiner Zeit hier in China gegessen habe. Und es wird direkt frisch auf dem Tisch gegrillt und bietet noch ein wenig Unterhaltung.
 

 

 Mitte Mai ging es dann auf einen Ausflug nach Hongkong...um diese Jahreszeit ist das Wetter dort teilweise sehr gewöhnungsbedürftig. Spürbar war das schon in Hangzhou da der Flieger erst nach 7 h Verspätung (wegen Unwetterwarnungen) gestartet ist.

  

 

Nichts desto trotz eine sehr impulsante Stadt die einiges zu bieten hat und sich von den chineischen Großstädten die ich bisher gesehen habe sehr deutlich abhebt.
 

 

Jeden Abend wenn es dunkel wird kann man sich am Hafen eine Licht- und Soudshow anschauen...sofern es die Sicht zulässt

 

 

Von dort ist man mit einem Schnellboot in ungefähr einer Stunde in Macau... das asiatische Las Vegas

 

 

 

 

Neben Casinos hat die Stadt auch einiges an Kultur zu bieten... allerdings gibt es ähnlich wie in Las Vegas auch einige Schattenseiten

 

 

 

Das Venetian Macau ist das größte Casino der Welt.... im Dachgeschoss ist zwischen Einkaufszentren ein Teil Venedigs samt Markusplatz nachgebaut.

 

 

Ca 150 km im Hinterland von Hangzhou  gibt es einen künstlich angelegten See mit 1000 Inseln. Nördlich vom See liegt das Huangshan Gebirge was angeblich die Vorlage für Avatar gewesen ist. Aufgrund der schlechten Sicht haben wir uns das aber vorerst gespart und werden uns das evtl nach den Prüfungen noch anschauen sofern die Zeit reicht...

 

 

 

Da uns chinesisches Theater bisher des öfteren empfohlen wurde wollten wir nichts unversucht lassen. In diesem Falle war es allerdings inhaltlich sehr dünn bewachsen.... schien mehr eine PR-Aktion für die REgion um den See zu sein und hat michpersönlich mehr an einen Zirkus erinnert. Ich denke in Peking oder Shanghai ist das nochmal eine andere Liga aber dennoch recht interessant mal gesehen zu haben.

 

 

Seafood gab es auch wieder reichlich...

 

 

 

Mit einem völlig überdimesnioierten europäischen Luxus-Kreuer konnte man auch eine Art "Inselhopping" machen... dabei ist das Schiff eine halbe h in die Mitte von dem See gefahren um dann die Passagiere auf kleinere Boote auszuladen die dann die Inseln anfahren. 

 

 

 

 

 Zum Abschluss als Erinnerung an eine Schöne Zeit gab es noch ein Tattoo von dem guten Mann rechts im Bild  

 

 

Die Prüfungen haben diese Woche begonnen und nächsten Freitag ist dann schon wieder alles vorbei.  

 

 

 Die Chinesen haben schon einige Eigenarten die wie zb das im Fitness-Studio auch geraucht wird und dort Hunde herum streunern die dann neben einem direkt auf den Boden ihr Geschäft verrichten (Groß und klein...und das passiert des öffteren) oder die animalischen Verhaltensweisen, Kleidungsstile, Markenfälschungen, die Sympatien zu Hitler, Ignoranz, totale Rücksichtslosigkeit im Verkehr (im übrigen wurde mir mein Moped geklaut deswegen heißt es ab jetzt wieder Bus fahren) usw usw

Auch wenn es in manchen Situationen immer noch schwer fällt nicht die Nerven zu verlieren gewöhnt man sich an das Volk und entwickelt auch eine gewisse Sympathie ....sofern man alles irgendwie mit Humor nimmt . 

 

 

Ich denke die Zeit hat mich um einige Erfahrungen bereichert und weiter gebracht. Nach den Prüfungen wird dann wahrscheinlich noch ordentlich gefeiert. Evtl wollen wir noch nach Shanghai fahren was sich komischer Weise in der ganzen Zeit hier noch kein einziges mal angeboten hat... obwohl es vom Stadtzentrum mit dem Zug in einer Stunde zu erreichen ist.

 

 

 

Wie es dann weiter geht weiß ich leider immer noch nicht genau. Bisher ist der Plan Mitte Juli auf Bali zu sein und dann von dort aus noch ein paar Stationen in Südostasien.... sofern ich Internet habe würde ich mich dann von dort nochmal melden

 

 

In diesem Sinne .... bis BALD :))!!

April

Samstag, 09.05.2015

SO, nachdem bei meinem Gesundheitscheck von der Uni neue Erkenntnisse bezüglich der Probleme mit meinem Magen festgestellt wurden habe ich mich ein wenig umgehört wo und wie man hier in China zur Lösung dieses Problemes betreigen kann. Dazu wollte ich mich im Krankenhaus vorerst beraten lassen und habe dann einen sehr umgängichen Arzt (Dr. Jimmy) kennen gelernt der in Deutschland studiert hat und auf mich sehr kompetent und vertrauensvoll wirkte. Er erklärte mir die Situation und das man das Ganze hier mit einem einfachen Eingriff beheben könne. Daraufhin habe ich mich kurzer Hand für einen Krankenhausaufenthalt entschieden. Obwohl alles ein wenig überstürzt schien bin ich im Nachhinein sehr froh über meine Entscheidung, da es mir gesundheitlich bedeutend besser geht und von der OP -bis auf 3 kleine Narbein- keine Folgeerscheinungen spürbar sind. 

 

3 Tage Krankenhaus mit ausschließlich Reissuppe. Rechtes Bild ist mit Dr. Jimmy der mich nach meiner Entlassung noch zum Essen eingeladen hat...wir bleiben weiter in Kontakt und gehen auch immer mal zusammen zum Fußball - er ist durch und durch Bayern-Fan

...danach bin ich noch 3 Tage ins Hotel weil es in meinem Krankenhausbett kaum möglich war Schlaf zu finden. Es lag direkt im XiXi Nationalpark und war wie eine kleine Kur...

Wieder zurück habe ich es in der darauffolgenden Woche auch etwas entspannter angehen lassen und außer Unikram nur ein paar Ausflüge in der Umgebung unternommen

Hangzhou ist auch bekannt für seinen guten Tee.... seit Anfang April sieht man hier auch viel Betrieb auf den Teeplantagen.

 Da ich jetzt einen Monat etwas auf meine Ernährung achten musste....dh vor allem fettarm essen habe ich mir eine kleine Kochplatte für mein Zimmer gekauft um selbst zu kochen. (Streetfood und auch das Essen in Restaurants ist hier priniepell alles viel zu fettig)

Was Obst und Gemüse angeht lassen sich die Chinesen es nicht nehmen in den natürlichen Produkten von Mutter Natur ordentlich herum zu pfuschen und machen in der Regel kleine Sachen extrem Groß oder große Dinge segr klein. Auch bezüglich des intensiven Geschmacks bin ich hier teilweise ein Wenig skeptisch... Für Fleisch bevorzuge ich in der Regel das Restaurant weil es bei den Händlern auf der Straße für gewöhnlich gnzen Tag in der Sonne liegt und der nächste große Supermarkt bei dem man Fleisch kaufen kann ziemlich weit weg ist...

  

 Um den Westlake gibt es extrem viel zu sehen, weshalb sich ein Besuch immer wieder lohnt....

 

In unserer Schule gibt es zwei Prüfungsperioden....eine in der Mitte und eine am Ende des Semesters. DIe Midterm-Examinations waren in der letzten Aprilwoche und auch nicht allzu schwer. Danach waren dann ein paar Tage fei über den 1. Mai woraufhin wir nach Zhoushan Island gefahren sind. 

   

Von der Hauptinsel konnte man dann problemlos in kurzer Zeit auf kleine Nebeninseln mit dem Boot fahren....eine davon war Putoshan Island die beliebtes Pilgerziel für buddhistische Mönche ist ... allerdings auch für Touristen

 Ursprünglich wollten wir uns auf der Insel auch ein Boot leihen und auf der See angeln gehen ... aufgrund heftiger Stürme und Regen wurde uns davon aber abgeraten deswegen haben wir uns dann mit gekauftem aber ebenso frischem Seafood beglückt.

 

 

Samstag sind wir dann auf eine kleine Insel gefahren auf der kaum noch Touristen waren und die auch trotz schlechten Wetters einiges zu bieten hatte. Ein netter Chinese hat uns dort kostenlos zu allen scenic spots gebracht um im Gegenzug seine Englischkenntnisse zu verbessern. Außerdem hat er uns noch eine günstige Unterkunft vermittelt

 

  

 

Die Insel hatte auch schöne Strände an denen es normaler Weise auch möglich ist baden zu gehen ...in China ist das schon etwas besonderes. bei den Temperaturen ging es aber nicht weiter als bis zu den Knöcheln

Gerade in den Regionen wo Ausländer selten gesehen werden wird man hier mit offenen Armen empfangen und erfährt sehr viel gesttfreundlichkeit....

 

Wieder zurück auf der Hauptinsel haben wir uns Sonntag noch einen Sandskulptur-Park angeschaut.

 

Dieses Wochenende habe ich dann wieder in Hangzhou verbracht da die nächsten Wochenenden bereits für andere Städte verplant sind...

BESTE GRÜßE!!!

Die nächsten zwei Wochen...

Mittwoch, 08.04.2015

Die nächsten zwei Wochen sind wie im Flug vergangen und darum nun ein weiterer Blogeintrag... um mir einige Zeilen zu sparen werde ich diesmal einfach ein paar mehr Bilder hochladen. An den Wochenenden versuche ich immer auch etwas von der Umgebung Hangzhous mitzunehmen. Am ersten Wochenende hat die Hochschule uns einen Ausflug in das Hinterland ca. 30 km südwestlich angeboten - für lau.

Dort konnte man nach Bambus graben (der Essbare Teil wächst als Trieb unter der Erde) und anschließend bei einem Kochwettbewerb -bei dem ausschließlich mit Bambus gekocht wurde- auch reichlich davon kosten.

Außerdem gab es noch eine Rundführung durch eine Tennisschlägerfabrik mit Firmeninterner Trainingshalle...

Um Resident-Visa zu bekommen habe ich die darauf folgende Woche damit verbracht diverse Büros und Ärzte in der Stadt aufzusuchen. Da die bereits erwähnten Busfahrten mich aber einfach nur viel Zeit (bis zu 3h pro Weg) und Ärger gekostet haben, habe ich mir mal was gegönnt.... meine neuste Errungenschaft :)

 

Und hier noch ein paar Eindrücke aus dem Nachtleben Hangzhous....

Das Vorletzte Wochenende sind wir nach Ningbo gefahren... mit dem Zug etwa eine Stunde südlich von Hangzhou. Die Zugfahrt war in diesem Fall sehr komfortabel und günstig.

 

 

Sehr schöne Stadt mit vielseitigem Umland- ist definitiv auch eine weitere Reise wert.

Jetzt noch ein paar weitere Eindrücke aus dem chinesischem Alltag... zu aller erst braucht man hier natürlich eine ordentliche chineische Frisur...

KTV (Karaoke in kleinen Räumen) ist bei den Chinesen sehr beliebt und die Läden gibt es fast an jeder Ecke. Sollte man mal gemacht haben aber wird sich bei mir bestimmt nicht allzu oft wiederholen.

Westlake am Abend.

Unsere Wäscherei.

Eine Gedenkveranstaltung unserer Hochschule für die Opfer der Germanwings-Maschine. 

Ein nahegelegener Nationalpark.

Über Ostern waren wir in Huzhou... eine kleine Stadt (2 mio Einwohner) ca 40 km nördlich.

War auf jeden Fall auch eine interessante Stadt -ohne viele Tourristen. An einem Wochenende sollte man dort aber eigentlich alles gesehen haben....

Nachdem wir letzte Woche um die 36°C und Sonne hatten, hat es die letzten Tage nur noch geregnet und die Temperaturen sind bis auf 6°C hinunter gegangen. Damit einhergegangen habe ich mir auch eine ordentliche Erkältung geholt und die letzten Tage zu Hause verbracht.

Hiernoch ein paar Eindrücke zum Thema Kuriositäten.....

 

Liebe Grüße und auf Bald...

Erste Wochen

Samstag, 07.03.2015

Also um es kurz zu machen... die ersten Tage waren ziemlich stressig. Abflug war am 3.3. 14 Uhr in Dresden. 

Über Moskau ging es dann nach Peking, wo ich mich dann mit Jochen und seiner Frau Hua getroffen habe und noch ein bisschen die Stadt angeschaut habe.

Peking

 

Abends sind wir dann nach Changchun geflogen, im Nordosten Chinas, um die Familie von Jochens Frau zubesuchen. Als wir nachts angekommen sind waren es gefühlte -20°C und übel versmoggt, da die Stadt eher für seine boomende Industrie als für eine grroße kulturelle Vielfalt bekannt ist. Abgeholt wurden wir am Flughafen von Huas Cousin, der uns zu ihren Eltern am Rande der Stadt gebracht hat-sehr liebenswerte herzliche Menschen.

Nach zwei Tagen ohne Schlaf habe ich dann direkt 15 h durchgepennt. Die nächsten Tage verliefen sehr entspannt und bestanden hauptsächlich aus schlafen, sehr vielseitigem und leckerem essen und Baijo (Hirseschnaps) - meist mit der gesamten Familie.

Von den bei uns so kursierenden kulinarischen Besonderheiten habe ich bisher noch nicht sehr viel gesehen. Ich denke die meisten sind Klischees. Bisher waren Schildkröten, Tauben und Frösche das Interessanteste - aber auch eher selten.

 

Zwischendurch waren wir auch immer mal in der Innenstadt (ca 1/2 h Taxi), die nach dem ersten eher negativem Eindruck doch auch recht ansehnlich ist, sofern man die richtigen Ecken kennt.

Am 6.3. hatte Jochen seinen Geburtstag, was in China normaler Weise nicht gefeiert wird, aber für Ausländer werden Ausnahmen gemacht und es wurde mit einem Mix verschiedener chinesischerbzw. europäischer Traditionen interkulturell in großer Runde gefeiert. Sehr amüsant.

Danach noch in kleiner Runde in verschiedene Clubs, die aber was die Musik angeht ziemlich bescheiden sind. Allerdings bekommt man dort als Europäer alles ausgegeben. Auch an meinem Geburtstag hat die Familie sich sehr ins Zeug gelegt und mich sogar mit einer schwarzwälder Kirschtorte und einem chinesischem Geschirr überrascht.

Feuerwerk gab es auch .... welches allerdings aufgrund der schlechten Luft in der Region verboten ist. Deshalb mussten wir außerhalb der Stadt ein paar Läden aufsuchen denen das egal ist. Die Dimensionen sind auf jeden Fall etwas anders als bei uns - mit deutschem Feuerwerk nicht vergleichbar ;)))


Letzten Dienstag sind wir dann abends mit dem Zug nach Peking gefahren (8 h) und dann früh um 7.30 Uhr mit dem Flieger nach Hangzhou.

Vom Flughafen waren es dann trotzdem nochmal 1 1/2 h mit dem Taxi bis zu unserer Unterkunft die uns über die Uni vermittelt wurde.

Wieder 2 Tage wach und viel Stress. Zur Unterkuft: in erster Linie waren wir froh gleich was zu haben dennoch gibt es ein paar negative Aspekte zu nennen. Zum Einen gibt es keine Küche und kochen ist verboten,zum Anderen besteht das Bett aus Holzbrettern mit einer Pappe drauf. Für 90 Euro aber mit eigenem (wenn auch nur kleinem) Bad relativ in Ordnung.

Bis zur Uni ist es nur ca eine viertel Stunde zu laufen aber wir sind hier ziemlich ab vom Schuss.Wir überlegen noch uns eine Wohnung näher am Zentrum zu suchen...könnte für die kurze Zeit allerdings schwierig werden. Allerdings hat man hier seine Ruhe und ist umgeben von Natur.

 

Freizeitbeschäftigungen wie Sport usw gibt es auch genug in der Umgebung und in der Regel ist alles umsonst - dafür ist es mit Deutschen Standards nicht wirklich vergleichbar ;)

Der Bus in die Innenstadt (in der Regel brechend voll) fährt 1 1/2 h die man meist im Stehen verbringen muss.

Nach einiger Büroktraite - die auf mich sehr willkürlich und unverständlich wirkte hatten wir auch jetzt schon ein paar Vorlesungen. Wir haben allerdings die erten 2 Wochen verpasst und müssen ein wenig nachholen. Aber alles in allem erscheint es als machbar und sollte nicht allzu stressig werden. Bis auf Donnerstag haben wir auch jeden Tag Vorlesungen - leider immer Früh

Wetter ist bisher sehr regnerisch - aber scheinbar normal für Frühling. Die Temperaturen varriieren mir aber teilweise noch zu stark. Gestern waren beispielsweise 26° tagsüber und heute nacht um die 8°C. Hanzhou ist mit 8 mio Einwohnern in China eher Durchschnitt aber von der Fläche her sehr groß und vielseitig. Letzten Freitag waren wir in den Wetlands ganz in unserer Nähe.

Das Stadtzentrum selbst liegt am Westlake und ist auch international sehr bekannt und bei Touristen beliebt.

Soweit erstmal ein kurzer Überblick. 

Liebe Grüße aus dem Reich der Mitte!

Bald geht es los

Freitag, 06.03.2015

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.